Urlaubsträume im Web 2.0
Reiseveranstalter brauchen eine Social-Media-Strategie, sonst verlieren Sie Geld.
Reiseveranstalter müssen sich rechtzeitig im Social Web positionieren, denn die Kunden erwarten, dass sie in Netzwerken aktiv sind oder Foren und Blogs für ihre Kunden einrichten. Das zeigt eine aktuelle Studie der Stuttgarter Internet-Agentur digital media center in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher eResult und dem E-Tourismus-Thinktank Tourismuszukunft.de. Insgesamt ist die Bereitschaft, über das Internet zu buchen, bei Reisen hoch: Fast 80 Prozent der Befragten würden online eine Pauschalreise buchen, 70 Prozent auch Individual- oder Teilpauschalreisen. Die Umsätze in der Online-Tourstik beliefen sich im vergangenen Jahr deutschlandweit auf 8,3 Milliarden Euro.
Social-Media-Plattformen kommt bei der Entscheidungsfindung eine hohe Relevanz zu: Sechs von zehn Internet-Nutzern, die eine Reise planen, ziehen für sie interessante Berichte aus Bewertungsportalen oder Netzwerken im Internet. Auch Reiseportale und Blogs werden von 57 Prozent zurate gezogen. Indes verlieren klassische Informationskanäle zunehmend an Bedeutung: Gedruckte Reiseführer werden nur noch von 43 Prozent der Befragten für die Urlaubsplanung genutzt. Den von Reiseunternehmen selbst zur Verfügung gestellten Informationen kommt eine ähnliche niedrigere Bedeutung zu. Dieser Trend hält laut der Erhebung auch weiter an: Knapp jeder zweite Umfrageteilnehmer glaubt, dass die Wichtigkeit von Reiseportalen, Blogs oder Netzwerken zur Reisevorbereitung künftig noch wachsen wird. Reiseführer kommen hier nur auf einen Befürworteranteil von 12,6 Prozent.
Dies ist nur ein Ausschnitt des Artikels, der komplette Beitrag ist in der unten angegebenen Quelle aufzufinden.
Quelle: Internet World Business, Rubrik "E-Commerce", 15/2010







